Freitag, 12. April 2013

Unterschied von Depression und Dunkler Nacht:

da in der materiellen Welt alles polarisiert ist, gibt es auch diese beiden: Depression und Dunkle Nacht.
In Ihrer Auswirkung (Zustand) sind beide sehr ähnlich. So wie es durch extreme Hitze Brandblasen, und durch extreme Kälte Frostbeulen gibt. (So wie es eine "kalte" Flamme, und einen "Frostbrand" gibt).
In der extreme, wirkt das Eine wie das Andere, und das Andere wie das Eine. (Feuer wird zur Kälte, und Kälte wird zu Feuer).
So ist:
Depression - unbewusst - Unterdrückung der Seele - Bindung an die Welt.
Dunkle Nacht - bewusst - Befreiung der Seele (Selbst) - Loslassen der Welt.
Durch die sehr ähnlichen Auswirkungen, ist der Unterschied von Außenstehenden nur sehr schwer festzustellen. Selbst Psychologen dürften da ihre Schwierigkeiten haben. Vorausgesetzt, sie kennen den Zustand der Dunklen Nacht.
Besonders in der Esoterik, wird oft eine Depression mit der Dunklen Nacht verwechselt. So glauben diese, sie würden sich im Bewusstseinszustand schon in der Dunklen Nacht befinden, und kämpfen um etwas, wo es nichts zu kämpfen gibt. Doch das, was gegen Depression hilft, das machen sie nicht.
Die Häufigkeiten der Depressionen in der heutigen Zeit liegt daran, daß den Menschen durch die Medien VORGEMACHT wird, wie sie zu sein hätten. Im Aussehen, Kleidung, Besitz, Karriere, Leistung, usw.
Wer glaubt, diese Vorgaben erfüllen zu müssen, (das fängt eben schon in der Jugend an) verleugnet (unterdrückt) sein wahres Selbst. Darum leiden ach schon immer mehr Jugendliche an Depression. Denn Depression wird durch die Medien und Werbung regelrecht "gezüchtet" - erzeugt.
Auch Burnout ist vom Prinzip nichts anderes als eine Depression. Das Prinzip der Manager lautet:"Verlange 150% Leistung, damit Du 100% erreichen kannst".
Wenn von Mitarbeitern kontinuierlich 150% Leistung gefordert wird, können sie SELBST auf Dauer unmöglich mit ihrer Leistung zufrieden sein. Selbst dann nicht, wenn der Chef zufrieden ist. Wer diese 150% - Forderungen zufrieden stellen will, muß zwangsläufig auf Dauer unzufrieden mit sich SELBST werden.
Depression ist das "Weinen" der Seele. Die Dunkle Nacht ist der "Tod" des Ego.
Um heraus zu kommen, muß bei …
Depression - wieder nach dem EIGENEN Selbst gelebt werden. Nicht mehr nach VORGABEN leben, sondern so leben und sein, wie man jetzt IST. Also sich SELBST akzeptieren und dazu auch stehen.
Dunkler Nacht - das Ego (persönliche ICH-Vorstellung) überwunden werden. Alle Vorstellungen von ICH - MICH und MEIN, müssen aus dem Geist gelöscht werden.
Sinnbildlich von der Festplatte das ALTE Betriebssysten (EGO) löschen, und ein NEUES Betriebssystem aus dem wahren SELBST aufspielen!
Eine Absolute ICH-Aufgabe! Kein EIGENWILLE - ICH will (oder auch wünsche) das haben, erreichen, bewirken. Hier gibt es nichts mehr für sICH zu erreichen, hier gibt es nur noch ein SEIN!
Wenn dann das "Himmelstor" geöffnet wird, DAS IST GNADE!
Das sind nur die PRINZIPIEN. Wo der Einzellne stehst, kann nur jeder SELBST erkennen.
Hilfe wären auf jeden Fall meine Bücher: Sonderangebote
Ausführlicher:
Mit freundlichen Grüßen
Demetrius Degen
©Demetrius Degen
27.10.2012

Friede auf Erden - oder, warum das Übel auf der Welt?

Unsere Materielle Welt ist in allen Dingen Polarisiert. Darum gibt es für ALLES ein dafür und ein dagegen. In der Politik, der Wirtschaft, im Sport, in der Rechtsprechung … usw. ist vollkommen unwichtig. Ich kann für jedes ARGUMENT, das als MEINUNG oder AUFFASSUNG zu einer SACHE gebracht wird, ein GEGENARGUMENT bringen. Ob Atomkraftwerk, oder Todesstrafe, ob Abtreibung oder Religion, ob Wissenschaft oder Philosophie.
Das liegt eben daran, daß der Mensch in seinem Bewusstsein, aus der EINHEIT herausgefallen ist. (Fall aus dem paradiesischen Zustand). Bekanntlich wurde ja in dieser Symbolik gezeigt, daß Adam und Eva (der Mensch) durch die ERKENNTNIS (Wahrnehmung) von Gut und Böse (Polarität) aus diesem paradiesischen Zustand herausgefallen sind (ist).
Der Würfel ist das Symbol der Materie, und er hat 6 Seiten - mit 3 geraden und 3 ungerade Zahlen. Zusammen ergeben die GEGENSÄTZLICHEN Zahlen immer die 7. (Am 7. Tage sollst du ruhen - also IM "Würfel" - im göttlichen SEINzustand).
IM Würfel (Paradies - Einheit) gibt es KEINE Ansicht, sondern nur ein ICH BIN - also ein DA SEIN. Doch Außen (Fall aus dem Würfel), gibt es die Polarität (gerade und ungerade Zahlen) und die jeweils 3 ERSCHEINUNGSWEISEN - zusammen die 6 Tage der Schöpfung.
Daraus ergibt sich, wenn eine SACHE von AUSSEN betrachtet wird, findet man bei genauer Betrachtung und Analyse, IMMER 3 logische Argumente für diese Sache, und 3 logische Argumente gegen diese Sache.
Soweit zur Symbolik, und dem PRINZIP der materiellen Natur.
Jetzt gibt es aber ein Wissen, das über der Wahrnehmung von Gegenständen steht, und das ist kein Wissen, sondern eine ERKENNTNIS über das RICHTIGE Verhalten des Menschen im Leben und in der Gesellschaft, und über das RICHTIGE Handeln zur geistig spirituellen Weiterentwicklung und Bewusstwerdung. Eine ERKENNTNIS, welche den Menschen wieder aus der Wahrnehmung der Vielfalt, zur Wahrnehmung der EINHEIT führt.
Dieses höhere Wissen beinhalten die Religionen. Ungeachtet, ob Buddhismus, Hinduismus, Christentum oder Daoismus. Diese jeweiligen großen Denker (wie immer auch genannt), gaben den Menschen die REGULIERUNGEN zum Handeln, welches zum Wohlergehen ALLER und letztendlich für Einzelne (aus der Vielfalt) zur EINHEIT zurück führt.
Das Problem des Menschen (der Menschheit) ist aber, das Begehren und die Angst, welche dadurch entsteht, daß der Geist sich durch die Sinneswahrnehmung mit dem Körper und der Person identifiziert. Dadurch fühlt der Mensch sich GETRENNT von anderen Menschen, und kümmert sich in erster Linie nur noch um sein eigenes Wohlbefinden, und seine Absicherung vor Gefahren. Der Mensch denkt nur noch an SICH (sein Wohl), und im günstigen Falle noch Familie, Freunde und Bekannte. Daraus entsteht der ganze Eigennutz und Egoismus.
Wir haben aber auch zusätzlich ein politisches System (Marktwirtschaft), welches das Begehren, und den Eigennutz regelrecht fördert und sogar FORDERT und mit Absicht ERZEUGT. Denn ohne Begehren der Menschen, würde unsere bestehende Marktwirtschaft sehr schnell zusammenbrechen. Aus diesem System wurden die religiösen Prinzipien verbannt. Der Erfolg oder Misserfolg ist sichtbar, und wirkt sich aus.
Somit handelt unsere Gesellschaft als Ganzes gesehen, gegen die religiösen Prinzipien. Wodurch Moral, Anstand, Ethik, sowie Hilfsbereitschaft, Mitgefühl oder gar Selbstlosigkeit verloren gingen. Zudem leben wir in einer Welt der ANALYSE von immer mehr TEILEN, wie das noch nie zuvor gewesen ist, und je mehr, je weiter und je tiefer wir eine Sache Analysieren, um so mehr Ansichten und Meinungen entstehen von dieser eigentlich EINEN Sache. Daher sind die Streitereien nicht verwunderlich, sondern sogar unausweichlich, da die unbewusste Masse nur nach den eigenen - ganz persönlichen - Begehren, Meinungen und Ansichten lebt, und nur die EIGENE Ansicht zur Sache, für die EINZIG richtige hält.
Ersichtlich sollte sein - wird das Wohl des GANZEN gesehen, dann führt das zum Aufstieg. Wird das Wohl von EINEM gesehen, dann führt das zur Zersplitterung und zum Zerfall.
In meiner Jugend habe ich ein Buch über den Gründer der Reiffeisen - Bank gelesen. Ein wahrhaft edler Mensch mit einem großen IDEAL, welches das Wohl der Menschen zum Ziel hatte. Da ging es NICHT um GEWINN! Aber doch kam das Projekt zum Entstehen und Wachsen.
Heute geht es bei den Banken nur noch um GEWINN, und da muß man sich doch wundern, daß diese KONKURS gehen!!!???
Auch das ist ein feststehendes PRINZIP. Aus Idealismus wächst etwas heran, und aus Gewinnsucht bricht es wieder zusammen. Eine Generation baut auf, die nächste Generation hat ihren Nutzen, und die dritte Generation macht es kaputt. In dieser Art und Weise. Ob Privateigentum, Konzerne oder Gesellschaften. Unser System ist längst Konkurs, es gibt nur keiner zu.
Durch Idealismus entsteht alles, und durch Egoismus zerfällt alles.
Wie bei einem Betrieb, so auch in der Gesellschaft. Werden die richtigen Prinzipien eingeführt (zum Wohle ALLER), entsteht Wachstum und Gedeih in der Gesellschaft. Kommt die Gesellschaft zum Wohlstand, dann wächst der Egoismus und das Begehren. Das Ideal und die richtigen Prinzipien aus der Religion gehen verloren, und die Gesellschaft bricht zusammen. (Genau das ist zumindest in unserer aktuellen Gesellschaft (sogenannte Zivilisationsländer) der Fall. Auch die Religionen sind verfallen, und werden selbst von den Kirchen und Institutionen falsch ausgelegt). Dann muß wieder einer kommen, um die richtigen Prinzipien einzuführen.
Bhagavad Gita:
4.7 Wann immer und wo immer das religiöse Leben verfällt und Irreligiösität überhand nimmt, o Nachkomme Bharatas, zu der Zeit erscheine Ich.
4.8 Um die Frommen zu befreien und die Schurken zu vernichten, und um die Prinzipien der Religion wieder einzuführen, erscheine ich in jedem Zeitalter.
Das Ganze, in einem EWIGEN Kreislauf von Aufstieg, Zerfall und Neubeginn. Früher waren es einzelne Nationen (Inkas, Maya, Griechen, Römer, usw.), doch der nächste Zusammenruch wird wohl WELTWEIT sein, da fast kein Land mehr EIGENSTÄNDIG ist, und fast alle voneinander in ABHÄNGIGKEIT sind. Einen Zusammenbruch, wie ihn diese Welt noch nicht erlebt hat. Doch dieser Zusammenbruch ist unbedingt notwendig, weil sich der Mensch ohne Leid in seinem Denken und Handeln (Bewusstsein) nicht verändert.
NICHTS auf dieser Welt hat einen DAUERHAFTEN Bestand. Weder das Wohl noch das Übel. Denn was zu lange anhält, das wird zunächst selbstverständlich, und dann wird es langweilig - ungeachtet, ob materieller Besitz oder der Zustand von Glück. Darum wird ja auch auf hohem Niveau gejammert, weil das hohe Niveau schon zu lange anhält - durch künstliches Aufrechterhalten (Schulden). Wir leben in einem Stillstand (was den materiellen Besitz angeht), und Stillstand bedeutet Tod. Warum werden die ganzen brutalen und zerstörerischen Filme, oder die Untergangszenarien in allen Variationen angesehen? Doch nur, weil den Massen ihr eigenes Leben - trotz Luxus, oder gerade wegen dem Luxus - zu LANGWEILIG ist.
Blog: Robert Kroiß: "Der Turmbau zu Babel" und seine diversen Bausteine".
<"Sie haben von der Dialektik der Natur und der Menschwerdung (Hegel, Marx, Engels) rein gar nichts verstanden. Insbesondere von einer der drei dialektischen Leitlinien von Hegel nichts, nämlich der polaren "Einheit und des Kampfe(s) der Gegensätze" wie Hegel es formuliert. In dieser Einheit und des Kampfes der Gegensätze dreht sich weder die Natur noch die Menschheit im Kreise, sondern führt nach Hegel, Marx und Engels zu Höherem in Natur und Menschheit." s. h. auch :>
Die Polarisation der materiellen Welt ist absolut NOTWENDIG, um überhaupt etwas zu ERKENNEN. Wenn alles die GLEICHE Geschwindigkeit hat, hört Geschwindigkeit auf zu existieren - weil keine Geschwindigkeit mehr WAHRGENOMMEN werden kann. So verhält es sich mit gut und böse, hell und dunkel, warm und kalt, usw.
Die Pflanzen brauchen auch Sonne UND Regen zum Wachstum. Darum ist es Unwissenheit, zu sagen: "Die Sonne ist besser als der Regen" - oder auch umgekehrt. Auch Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind zwei Pole, die sich gegenseitig NÖTIG haben. Ohne den Einen gibt es nicht den Anderen. Das Verhältnis (die Beziehung) des Einen gegenüber dem Anderen, würde sich AUTOMATISCH regulieren. Zahlt der Arbeitgeber zu wenig Lohn, kann keiner mehr die Wahre kaufen. Verlangen die Arbeitnehmer zu hohen Lohn, braucht keiner mehr zu produzieren. Wenn die Politik ihre Finger heraus läßt, würde sich dies tatsächlich AUTOMATISCH regulieren. NUR durch Gesetzgebung - für den Einen oder den Anderen - und durch künstliche und EIGENNÜTZIGE Regulierungen, zum Wohle der Einen oder Anderen Seite, bringt das Gleichgewicht auseinander.
Diese Polarisierung bedingt den KAMPF zwischen den jeweiligen Seiten, und dieser KAMPF bedingt das Leben. Leben in der Materie, existiert NUR zwischen zwei Polen, und der KAMPF des Lebens dient und zwingt den Menschen dazu, EIGENSTÄNDIG - ERKENNTNIS über das göttliche Prinzip zu gewinnen. Was letztendlich zur wahren SELBSTERKENNTNIS des Einzelnen führt.
Der Mensch und die Gesellschaft, machen ohne Probleme, keinen spirituellen und geistigen Fortschritt. Nur Probleme machen den Menschen "wach", und führen zu einem höheren Bewusstsein.
Durch ein dauerhaftes Leben in Luxus, sinkt das Bewusstsein. Wir haben uns durch Wissenschaft und Technik viel Luxus und Wohlstand erarbeitet, und könnten leicht und locker (dieses Wissen und diese Fähigkeiten richtig angewandt) die ganze Welt ernähren und zu Wohlstand (nicht zu Luxus) führen. Doch in Wahrheit ist die Menschheit als Ganzes gesehen, in der heutigen Zeit nicht bewusster als vor 2000 Jahren.
Der Mensch hat sich nur Wissen und Können angeeignet, doch ist er noch genau so (oder mehr) voller Begehren und Eigennutz wie vor 2000 Jahren.
Alle göttlichen Prinzipien in der materiellen Welt, haben NUR EIN Ziel, den Geist des Menschen, durch Eigene Erkenntnis aus den Problemen des Lebens, wieder aus der GEFANGENSCHAFT in der materiellen Welt (Fessel, Anhaftung, Bindung) zu befreien.
Blog: Robert Kroiß: "Der Turmbau zu Babel" und seine diversen Bausteine".
< Wenn dann ein Dogma aufgestellt wird, welches besagt, dass es zur Erlangung "des Höheren" der Menschheit eines immer währenden Kampfes bedarf, dann stellt sich - zumindest mir - die Frage, was "dieses Höhere" (Ziel), welches nur durch einen immer und ewig währenden Kampf zu erlangen ist dann auch tatsächlich ist?!>< Dann fehlt mir hier schon mal die Definition "des Höheren".>
Auf ERDEN, wird es NIE etwas Dauerhaftes geben. Alles ist nur Wandel und Kreislauf. Einen dauerhaften Frieden auf Erden wird es nie geben, und ist eine Illusion, ein Wunschdenken. Der Mensch soll sein Wohl gerade NICHT im Materiellen - also auf Erden suchen.
Bibel: "Geist gesinnt wird zu Geist, Fleisch (Körper und Materie) gesinnt wird zu Fleisch".
Das höhere Ziel ist das Bewusstwerden des Geistes IM Menschen. Letztendlich geht es nur um die geistige Identifikation. Entweder mit dem Körper und der Person (Vielfalt - Unterschied), oder mit dem universellen Geist oder Gott (Einheit - Eins mit allem was lebt). Das höhere, bzw. das Höchste Ziel des Menschen ist, im Geiste und Bewusstsein wieder in die EINHEIT mit allem zu gelangen. Also im Geiste UNBEEINFLUSST von der Polarität in der materiellen Welt zu sein.
Buddha: "Edles gibt es, und Unedles gibt es, und einen Bereich DARÜBER"!
Bhagavad Gita: "Kämpfe um des Kampfes willen, und lasse Dich durch Glück oder Unglück, Erfolg oder Misserfolg, Gewinn oder Verlust, NICHT BEIRREN!
Durch UNTERSCHIEDSWAHRNEHMUNG (Gut und Böse) ist der Mensch (Geist) aus der Einheit in die Vielfalt der materiellen Natur "gefallen". Ziel ist es, zwar richtig und falsch, gut und böse zu ERKENNEN - sich dadurch - die jeweiligen Auswirkungen -, aber im Geiste nicht beirren oder beeinflussen zu lassen.
Blog: Robert Kroiß: "Der Turmbau zu Babel" und seine diversen Bausteine".
<"Frieden, Freiheit, Wohlstand etc. - von wem auch immer verkündet - also doch nur ein "Hirngespinst" der Menschheit?! Auch derer, die Opfer im Kampf für ihr "Ziel" - welches demnach sowieso unerreichbar ist - als "Notwendigkeit" ansehen?! Wozu dann der ewige Kampf, wenn dieses verkündete und verheißene "Ziel" doch bloß das Hirngespinst von Menschen und damit eine unerreichbare Utopie ist?! Auch wenn durch diese Kämpfe über die Jahrtausende "Stück" für "Stück" (wenn also vom Tische der Herrschenden NUR die abfallenden Krummen ein wenig größer wurden und werden) ein wenig "erreicht" wurde? An der ursächlichen Situation - trotz oder gerade wegen der Kämpfe -, "Herrschende" gegen "Beherrschte", oder auch umgekehrt sich aber letztlich bis heute nichts ge- und verändert hat?!">
Wie "gesagt", am ABLAUF, der materiellen Natur, ist NICHTS zu ändern. Das konnte auch kein Buddha, Lao-Tse, Jesus oder Krishna. Diese haben "nur" den Weg gezeigt, wie der Mensch sich im GEISTE von der Beeinflussung der materiellen Welt befreien kann.
Diese Bewusstseinsentwicklung durchleben immer nur EINZELNE. Es wird wohl nie eine gleichzeitige Bewusstseinsentwicklung eines ganzen Volkes, oder gar der ganzen Welt geben. Da die Erfahrungswerte der Einzelnen viel zu verschieden sind.
In der materiellen Welt setzt sich das Ego, der Egoismus durch, in der Spirituellen Welt der selbstlose Geist. Darum sind wohl fast alle höheren Positionen in Politik und Wirtschaft durch Egoisten besetzt. Doch wer ein starkes Ego hat, der hat auch wenig bis keine Erkenntnis oder gar Weisheit, und wer Erkenntnis hat, der hat auch wenig bis kein Ego oder Eigennutz.
Somit kommt eigene Erkenntnis und Weisheit in einer Welt wie dieser, fast nie in gehobene Positionen, weil der Geist dieses Menschen eben NICHT darauf gerichtet ist.
Der Geist des Menschen ist immer nur in EINE Richtung zu lenken - gleich dem Lichtstrahl einer Taschenlampe. Daher kann der Geist auch nur, ENTWEDER auf materiellen Gewinn, ODER spirituelle Erkenntnis gerichtet werden. Das Eine schließt das Andere aus.
Nur der Mensch hat den freien Willen, sich zu entscheiden - ob er sein Wohl im Irdischen, oder im Spirituellen sucht. Darum wird der Mensch auch als Krone der Schöpfung bezeichnet.
Weder Pflanzen noch Tiere, haben die Möglichkeit, sich eigenständig spirituell weiter zu entwickeln, denn diese folgen noch automatisch den göttlichen und natürlichen Prinzipien. Nur der Mensch hat die Möglichkeit, durch Gier und Eigennutz im Bewusstsein unter das Tier zu sinken, aber auch durch das Überwinden des Ego und die Erkenntnis der Einheit, im Bewusstsein wieder EINS mit ALLEM zu werden.
Wer so weit kommt, in seinem Geist und Bewusstsein so weit entwickelt ist, der hat sich die Erde (wie in der Bibel steht) UNTERTAN gemacht. Der hat dann auch den FRIEDEN auf ERDEN gefunden. Dieser Frieden auf Erden ist nicht im Materiellen zu suchen, sondern im geistig spirituellen - im Bewusstsein.
Wer sich erst einmal Wissen aneignen will, worum es in den Religionen geht, was Religion ist und bedeutet, dem empfehle ich diese beiden Bücher: 1 + 2
Wer sich aber ERNSTHAFT um seine geistige und spirituelle Weiterentwicklung bemühen will (Praxis), dem empfehle ich eines dieser Bücher: Erste Version - Zweite Version.
In dem Abschnitt Gesetze, werden die göttlichen Prinzipien des Ursprungs, und auf Erden verdeutlicht. In dem Abschnitt Weg, wird das richtige Handeln - also die eigentliche PRAXIS gezeigt. In dem Abschnitt Leben, werden die Bewusstseinstufen gezeigt - also das ERGEBNIS der PRAXIS.
Beachten Sie auch die Sonderangebote. Sie können viel Geld sparen. Wenn Sie nicht wissen, welche Bücher für Sie richtig sind, fragen Sie einfach nach.
Mit freundlichen
Grüßen Demetrius
©Demetrius Degen
14.02.2013

Wer bin ICH, was bin ICH?

Wer bin ICH, was bin ICH?
Oder die Fabel vom Fahrer und dem Auto:
Die Fabel: Ein Mann - nennen wir ihn Hans Müller - ging aus dem Haus und stieg in sein Auto. Im gleichen Moment, in dem er die Tür zuschlug, vergisst er, daß er Hans Müller ist, und woher (aus welchem Haus) er kommt. Von jetzt an, GLAUBT er, das AUTO zu sein. Er identifiziert sICH mit dem Auto.
Er fährt los, und denkt, ICH- Auto - fahre. ICH - Auto - lenke, ICH - Auto - entscheide wohin ICH - Auto - fahre. Die Fahrt verläuft nicht ohne Probleme. Kratzer am Lack - ICH habe einen Kratzer bekommen. Plattfuß - ICH habe einen Plattfuß. Auspuff fällt ab - ICH habe den Auspuff verloren.
Durch jeden schmerzlichen Erfahrungswert, denkt er immer mehr nach, wer oder was er ist. Bis er sich schließlich in seinem Denken, durch die schmerzhaften Probleme, immer weiter vom Auto (das ihm ja die Schmerzen bereitet), distanziert.
Je weiter er sich im Denken von den Problemen des Autos distanziert, um so mehr erkennt er, daß er das Auto ja gar nicht sein kann. So lange, bis er letztendlich erkennt und versteht: ICH bin ja gar nicht das Auto, sondern ICH bin der FAHRER, ich bin ja der NUTZER. Das Auto ist ein Gebrauchsgegenstand, ein Werkzeug, das MIR dient.
Dann fragt er sich: Wo bin ich eigentlich? Hier gehöre ich ja garnicht hin, das ist ja garnicht mein Zuhause. Der erinnert er sich auch wieder, wo er herkommt. Er erinnert sich an sein Haus. So lenkt er nun absichtlich das Auto wieder zurück zu seinem Haus. Er steigt aus, und geht voller Freude in Sein Haus und ruht sich aus.
Der Mensch: Beim Menschen verhält es sich gleich. Der LEBENDIGE Geist, "fällt" aus der EINHEIT mit dem göttlichen SEIN (Haus) heraus, und begibt sich in einen Körper (Auto). Jetzt ist er GEFANGEN in diesem Körper, und hat VERGESSEN wo er herkommt, und wer oder was er IST. Er identifiziert sICH mit dem Körper. Das nennt man UNBEWUSST.
Jetzt kann er nur noch über die Sinne des Körpers WAHR-nehmen. Dadurch denkt er (in seinem Bewusstsein) daß er Körper und Person IST. Er denkt: ICH Körper und Person Hans Müller handle. ICH denke, ICH entscheide, usw..
Der Mensch baut sich eine persönliche ICH - Vorstellung auf, die dann EGO genannt wird. Durch die Triebe (der Geist ist dieser polarisierte Antrieb) Selbst - und Arterhaltung, entsteht Angst und Begehren - um und für sICH. Aus diesen beiden Faktoren, handelt der unbewusste Mensch.
Durch die Lebenserfahrung, und insbesondere durch die Probleme, erkennt der Mensch im Bewusstsein, das Körperliche, kann nicht alles sein. Schließlich LEBE ich. WAS Lebt denn, wer denkt denn? So schreitet er im Bewusstsein immer weiter. Je mehr er sich im Geiste vom Körper distanziert, um so mehr erkennt er, von seinem eigentlichen SEIN - vom GEIST.
Diese Erkenntnisse stehen im gleichen Verhältnis zur Überwindung der persönlichen ICH - Vorstellung. (90% Person - 10% Geist. 40% Person - 60% Geist).
Bis der Mensch sich in seinem Geiste voll und ganz von seinem körperlichen und persönlichen ICH getrennt hat. Die Identifikation des Geistes mit dem Körper aufgelöst wird.
Übrig bleibt dann wieder der LEBENDIGE GEIST. Der erkennt dann: Der Körper ist nur Funktion und Werkzeug. Mein Zuhause ist nicht diese Welt. Ich bin GEFANGEN in diesem Körper. Er erkennt wieder WAS er ist, und WER er ist. Er erkennt wo er herkommt, und wo er hingehört.
So verlässt er im Geiste den noch lebendigen Körper. Er fühlt sich EINS mit allem was auf Erden lebt, da er ja SELBST das LEBEN ist. Er ERKENNT und VERSTEHT, daß alle Formen des irdischen Lebens (ob Blume oder Baum, Ameise oder Vogel, und alle Menschen) nur unterschiedliche körperliche Formen, der jeweiligen Vorstellung des EINEN Geistes entspringen. Wer das erlebt hat, geht im Bewusstsein wieder in die EINHEIT mit dem göttlichen SEIN zurück. Lebendiger Geist und göttliches DA SEIN sind im Bewusstsein wieder EINS.
Diesen Weg, und wie er zu gehen ist, zeigen ALLE großen Religionen auf ihre ganz verschiedene und individuelle Art und Weise. Allerdings auch der damaligen Zeit und dem Verständnis der damaligen Menschen entsprechend. Daher werden diese alten Religionen nur noch von den Wenigsten verstanden.
Zwischenzeitlich ist Religion so sehr zersplittert und gemischt, daß sich ein ernsthaft suchender kaum noch zurecht finden kann.
In meinen Büchern beschreibe ich die universellen Gesetze, den Weg zur Befreiung aus der falschen Vorstellung, und die entsprechenden Bewusstseinsstufen - der heutigen Zeit, und dem heutigen Verständnis der Menschen entsprechend.
Mit freundlichen Grüßen
Demetrius Degen
©Demetrius Degen
10.11.2012

Entstehung des Ego´s:

Ein Kind hat noch kein Ego! Das Kind lebt noch in einem göttlichen SEIN-Zustand (ich bin) voller VERTRAUEN. Das Selbst und der Verstand sind noch verbunden.
Dann entsteht die Sinneswahrnehmung.
Durch Sinneswahrnehmung entsteht eine Unterscheidung (angenehm - unangenehm). Durch Unterscheidung entsteht die Zuneigung zum vermeintlich besseren. Diese Zuneigung ist der erste Schritt zum Ego. Aus dieser Zuneigung wird ein Begehren, aus dem Begehren entsteht das in Besitz nehmen. Aus in Besitz nehmen entsteht die Vorstellung vom Eigentum (das ist mir). Durch die Vorstellung vom Eigentum, entsteht eine Anhaftung (ICH will das nicht mehr verlieren). Durch diese Anhaftung wird der Mensch gebunden (Fessel). Durch das gebunden sein, entsteht die Angst, etwas zu verlieren. Durch die Angst wird er im Verstand "blind" (Unbewusst, weil die Verbindung zum wahren Selbst total unterbrochen ist). Das VERTRAUEN ist total verloren, und der Mensch muß täglich kämpfen für sICH.
Das ist durch die Evolution erworben, und ist nur beim Menschen so. Aber zunächst verhindert das Ego, das klare Denken - besser die Erkenntnis aus dem Selbst. Unbewusst ist sinnbildlich Dunkelheit im Verstand. Das Ego verhindert also die Intuition, das Wissen und wahre Erkenntnis aus dem wahren Selbst.
Jeder Mensch wird in seinem Leben zunächst unbewusst, lebt nach seiner Sinneswahrnehmung, den daraus entstehenden Begehren, und hält sICH (Person und Körper) für den Handelnden. Er denkt: Ich mache das, Ich weiß das, Ich bestimme das. Dadurch muß er sowohl Freud, als auch Leid, und alle Probleme des Lebens ertragen. So sucht er also zunächst die Befriedigung seines Begehrens, in der materiellen Welt zu stillen. Weil er ja, durch die Sinneswahrnehmung nichts anderes kennt. Weil der Mensch das Erfreuliche behalten, und das Unerfreuliche vermeiden will, wird er GEBUNDEN.
Der Mensch ist dreifach gebunden:
An materiellem (Haus, Auto, Schmuck, Geld) - An geistigem (Eltern, Kinder, Ehepartner, Freunde) - An seelischem (Ehre, Anerkennung, Macht, Stolz).
So wird er durch seine begehren in seinem Handeln gelenkt und gesteuert.
Religiöse Übungen, beziehen sich auf verschiedene Arten mit der Befreiung von diesen Bindungen, dem Überwinden des Ego´s, und der Befreiung von allen Begehren. (mit verschiedenen Worten, anderen Beispielen, anderer Symbolik).
Das Problem der heutigen Zeit besteht darin, daß diese Religionen vor 2000 - 4000 Jahren, dem Auffassungsvermögen der damaligen Menschen entsprechend, gezeigt und erklärt wurden. Da im heutigen Zeitalter von Wissenschaft und Technik und der materialistischen Gesinnung entsprechend, die Menschen ein komplett anderes Auffassungsvermögen haben, werden diese Religionen nur noch von wenigen richtig erkannt und verstanden.
Darum wird entweder der Mensch durch Leiden zur Bewusstwerdung gezwungen, oder er entscheidet sich aus seinem Selbst (seiner Neigung) für den spirituellen Weg. Doch meistens erst dann, wenn ihn das Leid veranlasst, zu erkennen, daß der Mensch mit irdischen Gütern auf Dauer nicht glücklich werden kann.
Absichtliche, geistige und spirituelle Übungen, beschleunigen diese Entwicklung.
Dieses bedingt dann den Kampf zwischen Ego und Selbst (Goliath gegen David). Das, was in der Bibel als "Satan" oder "Widersacher" bezeichnet wird, ist dieses Ego in uns - und nicht außen.
Wird das Ego gemindert, kommt mehr "Licht" in den Verstand, und es wird immer mehr (vom wahren Selbst) Erkannt und Verstanden. Das ist dann Bewusstwerdung. Dieses bewusst werden des göttlichen Selbst in uns, geht langsam und "stufenweise" vor sich. Die Art der Wahrnehmung und das Denken verändern sich. Bis letztendlich die Einheit wieder wahr genommen wird, und das VERTRAUEN zurück gewonnen wurde. Doch nicht mehr unbewusst, sondern voll bewusst.
Göttlicher Geist und menschlicher Geist (Verstand) werden ohne Ego wieder EINS.
Das Kind ist UNBEWUSST glücklich und vertrauensvoll. Der Mensch muß erst unglücklich und voller Angst werden und viel Leid erfahren, damit er durch Bewusstwerdung, BEWUSST und DAUERHAFT wieder glücklich und voller Vertrauen sein kann.
Darum sagt der Jesus: Wahrlich, ihr müßt werden zum Kinde, bevor Ihr in´s Himmelreich eingeht. Gleiches, mit anderen Worten, sagt auch der Buddha!
Alles Leid dieser Welt, dient nur dazu, den Menschen zum Umdenken zu zwingen.
Der Mensch muß erkennen, daß er nicht Person, sondern göttlicher Geist im göttlichen Selbst ist.
In meinen Büchern wird alles ausführlich erklärt, wodurch Sie auch die Religionen verstehen können.
Es gibt auch Sonderangebote, direkt vom Autor.
Mit freundlichen Grüßen
Demetrius 

©Demetrius Degen 

Überwinden des Egos

Wie schon öfters erwähnt, gibt es im Menschen diese 3: Verstand, Selbst (göttlich) Ego (irdisch).
Goethe: "Zwei Seelen ach in meiner Brust…".
Hätte der Mensch nur ein Selbst, so gäbe es über den Verstand nichts zu entscheiden, und ein freier Wille wäre auch nicht notwendig. Der Mensch würde immer alles für richtig halten, was er tut! So wie die Tiere noch kein Ego haben, und sich ganz gemütlich, der materiellen Natur entsprechend, weiter entwickeln.
Die zwei Pole sind für den Menschen also absolut notwendig, um sich seines wahren Selbst bewusst zu werden. Es ist ein Kampf zwischen diesen beiden Polen (Bibel: David und Goliath - wobei der David (Selbst) siegt, und den Goliath (Ego) enthauptet - was bedeutet, aus dem Kopf heraus bringt).
Das Ego dient also der Beschleunigten Weiterentwicklung des Menschen zur Bewusstwerdung. Weil der Mensch den Kopf einschalten, und sich für den Einen oder Anderen entscheiden muß.
Durch diesen Kampf wird sinnbildlich der Diamant (Selbst) geschliffen, und der Schleifstein (Ego) abgenutzt.
Das Ego wird genährt durch Begehren, und durch die Befriedigung des Begehrens. Zitat: Die Gier ist wie ein loderndes Feuer, je mehr sie befriedigt wird, um so stärker brennt sie. Das Begehren entsteht durch die Sinneswahrnehmung, und die entsprechende Zu- oder Abneigung zu den Objekten.
Darum empfiehlt die Bhaghavad Gita, das Zurückziehen der Sinne von den Objekten.
Durch diese Sinneswahrnehmung, wird der Verstand (Geist) des Menschen an die Objekte gebunden - gefesselt. Er macht nicht mehr das, was er (aus dem Selbst) für richtig hält, sondern das, wonach er (aus dem Ego) begehrt.
Heute wird mit Selbstverwirklichung, das Befriedigen seiner Begehren propagiert. Was dann keine Selbstverwirklichung ist, sondern ein füttern des Egos.
Diese Fesseln sind zu lösen. Kurz, die Bindungen an die materiellen Objekte zu lösen. Diese Bindung ist aber nur dann zu lösen, wenn ich keine Begehren mehr - für dieses Objekt - habe. Ein künstliches Unterdrücken nützt nichts, und ist sogar schlecht.
Das Loslösen, geht nur über den Verstand, und dafür haben wir den freien Willen, um zu entscheiden, ob ich meinen Begehren hinterher laufe, oder ob ich dahin laufe, wo ICH (aus dem Selbst) will. Zorn, Wut, Hass, Neid, Eifersucht, sind alles Ergebnisse dieses unersättlichen Begehrens.
Sind alle Anhaftungen beseitigt, und alle Begehren (im Verstand und Herz) gelöscht, stirbt das Ego - es ist aus dem Kopf entfernt (geköpft).
Es geht nicht darum, daß man nichts besitzen darf, sondern nur darum, daß man an nichts mehr in der Welt GEBUNDEN ist. Kein Behalten wollen was man hat, und kein Begehren nach dem, was andere haben. Sei es materielles (Auto, Haus, Kleidung), geistiges (Eltern, Kinder, Freunde), oder seelisches (Lob, Anerkennung, geliebt werden).
Ob jemand kein Ego mehr hat, ist nicht an seinen Worten, oder an seinen Vorträgen zu erkennen, sondern erst dann, wenn er ohne Klagen einen Verlust hinnimmt. An Vorträgen ist nur die Erkenntnis zu erkennen. Wobei die Erkenntnis in Abhängigkeit des Egos steht. Weniger Ego, höhere Erkenntnis.
Mit freundlichen Grüßen
Demetrius Degen
27.08.2011

Warum das Ego notwendig ist:

Um Erkenntnis zu gewinnen, sind immer zwei gegensätzliche Pole unbedingt notwendig! So hat der Mensch in sICH ein göttliches Selbst, ein Ego, und darüber der Verstand (Geist), welcher sich (über den Willen) entscheiden kann.
Angenommen, es gäbe nur ein Ego, oder nur ein Selbst, dann gäbe es für den Geist nichts zu entscheiden, und dem entsprechend auch nichts zu erkennen oder zu verstehen. Der Mensch wäre noch gleich dem Tier, das sich in der Evolution, seinem Selbst und der Natur entsprechend (ohne Ego), automatisch weiter entwickelt. Dem entsprechend, geht die Bewusstwerdung sehr langsam voran. Erst durch das Ego beim Menschen, entsteht eine Unterschiedswahrnehmung, der Gegenpol zum Selbst (das keine Unterschiede kennt). Das Selbst gerät in´s Unbewusste, und das Ego in´s Bewusstsein. Das Selbst meldet sich als Gewissen, und gibt Informationen als Intuition in den Verstand.
Durch diese Polarisation (Gegenpole) im Menschen, entsteht ein innerer Zwiespalt. Dieser Zwiespalt führt zum Kampf, und dieser Kampf führt zur BEWUSSTWERDUNG.
Das Ego ist sinnbildlich der Schleifstein, und das Selbst ist der Diamant, der geschliffen werden sollte. Bei diesem Schleifvorgang, nutzt sich das Ego ab, und das Selbst wird im menschlichen Geist immer BEWUSSTER. Diese Bewusstwerdung geht schrittweise vor sich, und je weniger Ego, um so bewusster wird das Selbst im menschlichen Geist.
Somit dient das Ego zur beschleunigten Weiterentwicklung, und zur Bewusstwerdung des Menschen in der materiellen Natur.
Das Bewusstsein ist zunächst eine Vorstellung von ICH BIN - Person und Körper. Diese Vorstellung erweitert sich immer mehr, indem der Geist sich immer weiter von der Person distanziert. Der Mensch also immer selbstloser wird. Wir reden zwar von Selbstlosigkeit, doch in Wirklichkeit müsste es Ego-losigkeit heißen. Selbstlos gleich weniger Eigennutz und weniger Begehren für sICH.
Je geringer das Begehren wird, um so mehr wird vom wahren Selbst im menschlichen Geist erkannt und VERSTANDEN. Bis letztendlich die Vorstellung von ICH BIN Person und Körper vollkommen verschwindet, und in die Vorstellung ICH BIN das göttliche Selbst über geht. Im Verstand (Geist) erkannt, verstanden, und in´s Bewusstsein gebracht wird.
Doch: Wo ein Vorteil, da ist auch ein Nachteil. Der Vorteil, einer beschleunigten Bewusstwerdung des Menschen, bedingt gleichzeitig den Nachteil, daß sich der Mensch durch sein Ego an die materielle Welt BINDET, und zum Gefangenen der Erde wird. Dafür haben wir aber die materielle Natur, die ganz automatisch dafür sorgt, daß der Mensch in der materiellen Welt auf DAUER nicht glücklich werden kann. Ungeachtet dessen, wie viel Geld, Freunde, Macht oder Ehre er sich schafft.
Wie diese Weiterentwicklung, und die Bewusstwerdung des Menschen vor sich geht, erfahren Sie in meinen Büchern. Beachten Sie auch die Sonderangebote.
Mit freundlichen Grüßen
Demetrius Degen
19.09.2011

Widerlegung der Aussage: "Du bist schon göttlich"!

Es wird schon lange in der Esoterik behauptet, (Ursprung wahrscheinlich ein Vivekananda (Lieblingsschüler des Rama Krishna)) daß der Mensch schon göttlich sei. Zitat: DU BIST ES SCHON"! (mach die Augen auf).
Dann muß man sich fragen, warum so viele Menschen in der Welt, noch voller Begehren nach irdischen Gütern sind, und andere eine Sehnsucht nach dem Göttlichen verspüren.
Ist denn nicht gerade das Begehren und das Sehnen, ein Zeichen, daß ich es noch NICHT bin? Wie könnte ich etwas begehren, was ICH BIN? Nach dem, was ich bin, kann es kein Begehren oder Sehnen geben, sondern nur nach etwas, was ich nicht bin, und was ich als anders oder besser empfinde.
Somit ist die oben gezeigte, und viel gepriesene und verbreitete Aussage grundlegend falsch.
Entweder ich bin göttlich, dann darf ich weder Begehren noch eine Sehnsucht haben. Doch so lange ich noch ein Begehren in mir verspüre, oder eine Sehnsucht nach Einswerdung vorhanden ist, kann ich das Göttliche noch nicht SEIN!
Denn das Göttliche IST ALLES. Wenn ich ALLES BIN, was sollte mir dann noch fehlen? Es gibt ja nichts Außerhalb von mir!
Ich gebe dann auch mal ein Beispiel: Ein Holzschnitzer schnitzt aus einem Stamm einen schönen Engel. Ein Besucher fragte: "Wie hast Du denn diesen schönen Engel schnitzen können"? Die Antwort:" Der Engel war immer da, ich mußte nur das unnötige Holz entfernen"!
Auch diese Aussage, entspricht der Symbolik - Du bist es schon!
Jetzt angenommen, der Holzschnitzer hätte einen Teufel geschnitzt. Dann hätte er doch auf die gleiche Frage, auch gleich antworten müssen - richtig? Somit wäre doch der Teufel auch schon immer da gewesen!
Daher ist die Aussage - war schon immer DA - eigentlich FALSCH! Nichts war da, sondern der Schnitzer hat SEINE Vorstellung aus dem Holz geschnitzt. Denn es war doch nichts da. Es ist nur DAS entstanden, was im Bewusstsein des Schnitzers war.
Somit ist der Mensch immer nur das, was seinem Bewusstsein entspricht. Im Menschen ist auch ein "Engel", (unser individuelles Selbst - Bibel: Wissed ihr nicht, daß der Geist Gottes in euch wohnet?) aber auch ein "Teufel" (das Ego). Daher kommt es eben auch beim Menschen darauf an, wem er Folge leistet? Egoismus, oder Selbstlosigkeit.
So, und diese ENTSCHEIDUNG, trifft der Mensch SELBST, (durch seinen FREIEN Willen) so wie der Schnitzer sich entscheiden mußte, welche Figur er aus dem Stamm schnitzt. Somit ist noch nicht entschieden, ob der Mensch göttlich oder teuflisch ist. Er muß immer wählen, und sich entscheiden.
Daher ist das Ganze Gerede von - DU BIST ES SCHON - widerlegt!
Jeder kann ganz einfach Esoterik und Wahrheit SELBST unterscheiden! Wenn es um das Mindern des Begehrens, und den Abbau des Egoismus geht, entspricht es der Wahrheit, und führt zu wahrer eigener Erkenntnis. Wenn es um Lobeshymnen geht, und darum, wie der Mensch auf Erden glücklich, erfolgreich und zufrieden wird, dann ist es eine falsche Lehre, die nur dem Ego dient.
Wie der Mensch die Einheit erreicht, und frei von Begehren und Sehnsucht wird, steht in meinen Büchern.
SONDERANGEBOTE:

Mit freundlichen Grüßen
Demetrius